Instagram-Posts automatisiert mit Claude Code & Metricool
Wie ich meine Instagram-Fachposts von der Themenwahl bis zum fertigen Karussell automatisiert habe – mit Claude Code, einem eigenen Grafik-Toolkit und Metricool.
Ich habe meine Instagram-Posts automatisiert, indem ich Claude Code, Metricool und ein selbst geschriebenes Grafik-Toolkit zu einer durchgängigen Pipeline verbunden habe. Von der Themenidee bis zum fertig eingeplanten Karussell läuft der Weg fast ohne Handarbeit – und trotzdem sieht jeder Post aus wie aus einem Guss.
Warum überhaupt
Regelmäßig hochwertige Fachbeiträge zu posten kostet Zeit: Thema finden, Texte schreiben, fünf Slides gestalten, hochladen, einplanen. Genau diese Kette wollte ich so weit automatisieren, dass Qualität und Corporate Design konstant bleiben – ohne jeden Post von Grund auf neu zu bauen.
Der automatisierte Ablauf
Eine zeitgesteuerte Routine in Claude Code stößt den kompletten Prozess an und arbeitet ihn Schritt für Schritt ab:
Zuerst schaut die Routine in die Statistik der letzten Wochen: Welche Themen wurden gespeichert und geteilt? Daran orientiert sich die Themenwahl – denn ein Ratgeber-Karussell ist dann erfolgreich, wenn es aufgehoben oder weitergegeben wird. Anschließend entstehen Caption, Slide-Texte und Alt-Texte, ein Python-Skript (Pillow) rendert daraus fünf Slides im SFWD-Design, die Bilder werden per FTP auf einen Bild-Host geladen und über Metricool zum besten Zeitpunkt eingeplant.
Immer im gleichen Marken-Look
Damit alles zusammenpasst, greift die Bild-Erzeugung direkt auf die Design-Tokens meiner Website zu – Hintergrund #0A0A0A, die Schrift Inter und der Teal-Cyan-Blau-Verlauf. Jeder Post folgt außerdem derselben Dramaturgie:
So ist jede Slide klar für eine Aufgabe zuständig, und die Reihe ergibt eine kleine, in sich schlüssige Geschichte – vom Aufhänger bis zur Einladung, unverbindlich anzufragen.
So sieht ein fertiger Post aus
Ein Beispiel ist der Post zur 3-2-1-1-0-Backup-Regel – ein Karussell aus fünf Slides, das die Pipeline vollständig automatisch erzeugt hat:

Jede Slide trägt Logo, Schrift und Farben direkt aus der Website-CI. Die erste holt mit einer klaren Frage ab:

Kontrolle bleibt bei mir
Automatisiert heißt nicht unbeaufsichtigt. Der fertige Beitrag landet grundsätzlich als Entwurf in Metricool und veröffentlicht nichts von allein. Bevor etwas online geht, sehe ich mir jede Grafik an – kein abgeschnittener Text, korrekte Umlaute, genügend Kontrast – und gebe den Post von Hand frei.
Das Ergebnis
In wenigen Tagen sind so über 20 fertige Fachkarussells entstanden – einheitlich im Look, barrierearm durch hinterlegte Alt-Texte und planbar statt spontan. Der Aufwand pro Post ist von „ein halber Nachmittag” auf „kurz gegenlesen und freigeben” gesunken, während Qualität und Wiedererkennbarkeit gleich bleiben.
Ein Projekt, das zeigt, wie ich KI-gestützte Automatisierung, eigene Skripte und bestehende Tools zu einem verlässlichen Arbeitsablauf zusammenführe.
Alle Grafiken: SFWD